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Freitag, 14. Januar 2011

Waffenmonopol


…..fangen wir an mit dem Wahlkampf! Eigentlich ist es ein Armutszeugnis, dass wir überhaupt über die Initiative “Schutz vor Waffengewalt” diskutieren müssen. Ist doch eine Waffe dazu da, Menschen zu töten oder was macht man sonst noch so mit diesem Ding. Egal, wir tun es nun einfach und zwar zuerst einmal über die tollen Plakate der Initiativ-Gegner.
Waffenmonopol Für Verbrecher steht darauf. Damit ist gemeint, dass die “Entwaffnung” der Schweizer einen Waffenmonopol für Verbrecher und für Ausländer, die ihre Waffen illegal besitzen, bewirkt. Der illegale Waffenbesitzer oder Verbrecher profitiert von der Entwaffnungs-Initiative. Scheisse, was heisst den das? Profitieren? Meinen die etwa, dass bei einer Annahme der Initiative alle abgegebenen Waffen den Verbrechern zum Verkauf angeboten werden? Nein natürlich nicht, so blöd sind die Gegner dann doch wieder nicht. Ich erklär Euch was die damit sagen wollen und Achtung, es wird amüsant. Die behaupten, dass durch die Initiative der Verbrecher die Gewissheit erhält, dass er, wenn er bewaffnet ein Verbrechen begeht, als einziger bewaffnet ist, von niemandem droht ihm Gefahr? Nun mal ganz ehrlich. Welcher Verbrecher, sagen wir ein Bankräuber, geht in eine Bank und denkt: “Mist, hoffentlich besitzt die nette Bankangestellte nicht zufällig eine vollautomatischen Maschinenpistole Typ AK47 und durchsiebt mich nach meiner Forderung, mir ein paar Noten auszuhändigen.”
Also, Blödsinn, Scheinargument, Angstmache! Wir sind nicht in Amerika, dort könnte man vielleicht noch mit diesem Argument kommen aber hier in der Schweiz? Wir haben keine Waffen um uns vor Kriminellen zu schützen und die, die uns vor diesen schützen sollen, die Polizei, die wird meines Erachtens auch bei einer Annahme der Initiative noch Waffen tragen dürfen, oder?

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